Wofür sind Low-Intelligence-LLMs geeignet?

Low-Intelligence-LLMs eignen sich besser als Werkzeuge für Inhaltsanalyse und Fragestellung, nicht zur direkten Generierung von Inhalten oder zur Ersetzung menschlicher Entscheidungen.

Nach einem Jahr des Ringens mit großen Modellen habe ich endlich eine Tatsache verstanden: Die Ausgabe des Modells ist probabilistisch. Das war eigentlich offensichtlich, aber es hat mich dennoch viel Zeit gekostet, es zu akzeptieren. Nur wenn man die Probabilistik großer Modelle wirklich versteht, kann man darüber nachdenken, wofür sie geeignet sind.

Da große Modelle dazu neigen, Inhalte mit höherer Wahrscheinlichkeit der Korrektheit auszugeben, sind ihre Antworten sehr irreführend und nicht leicht zu erkennen. Einige Artikel richten sich an ein anspruchsvolleres Publikum, das verschwendete geistige Kapazität und Zeit für schlechte Artikel sehr sensibel wahrnimmt und daher KI-generierte Inhalte ablehnt. Andere Leser haben eine schlechtere Fähigkeit, verschiedene Arten von Artikeln zu unterscheiden, und akzeptieren KI-generierte Inhalte leichter.

Daher sollte man bei der Generierung von Inhalten durch große Modelle die Zielgruppe berücksichtigen. Sie eignen sich nicht für die Erstellung von Inhalten, die Sorgfalt erfordern, wie technische Dokumentation, wissenschaftliche Arbeiten, Tutorials oder lange Artikel, sondern eher für kurze Nachrichten, sozialwissenschaftliche Artikel oder Kommentare. Das Problem der Halluzinationen bei großen Modellen schränkt deren Einsatz in Szenarien, die faktische Genauigkeit erfordern, weiter ein.

KI sollte keine Entscheidungen für Menschen treffen, sondern Menschen bei Entscheidungen unterstützen. Man sollte das Denken nicht an KI abgeben, sondern KI das menschliche Denken unterstützen lassen. Man sollte KI nicht befragen, sondern KI den Menschen befragen lassen. Versuchen Sie, KI Fragen stellen zu lassen, anstatt Probleme zu lösen.

Low-Intelligence-KI sollte Inhalte analysieren und Fragen stellen, aber nicht Probleme lösen. Man kann sie als Werkzeuge für Inhaltsanalyse, Erinnerungen, Fragestellungen oder Multiple-Choice-Antworten einsetzen. In diesen Szenarien besteht die Rolle der KI darin, Menschen zu helfen, blinde Flecken zu erkennen, anstatt direkt Schlussfolgerungen zu ziehen.

Im Bereich des KI-Schreibens gibt es ähnliche Diskussionen, und Qualitätskontrolle bleibt eine zentrale Herausforderung. Low-Intelligence-LLMs als Hilfsmittel und nicht als Inhaltsproduzenten zu positionieren, ist der Schlüssel, um ihren vollen Wert auszuschöpfen.